Mischvögelchen

Die Mischvögelchen habe ich auf dem Blog von Klassenkunst (klicke hier) entdeckt. Ich habe diese schöne Idee etwas abgewandelt und möchte euch heute zeigen, wie ihr dafür mit den Kinder vorgehen könnt:

Du brauchst:

– DIN A3
– DIN A4 (dickeres Papier)
-Tuschkasten 
-Pastellkreide (braun und schwarz)
– Kleber
– Schere
– schwarzer Edding

Wie geht’s?

  1. Ast mit Bleistift vorzeichnen
  2. Mit schwarzem Edding Konturen nachzeichnen
  3. Himmel mit blauer Wasserfarbe malen (viel Wasser benutzen)
  4. Ast mit brauner Wasserfarbe bemalen (auch hier viel Wasser nutzen, damit die Farbe nicht zu dick aufgetragen wird)
  5. Hintergrund trocknen lassen
  6. währenddessen zwei große und einen kleinen Kreis auf das DIN A4 Papier zeichnen, mit Edding umranden und bemalen (Eltern-Vögelchen mit den Grundfarben, die Farbe des Baby-Vögelchens entsteht aus den beiden Farben der Eltern) –> Kinder mischen die Farbe selbst ihn Tuschkasten an (wieder viel Wasser nutzen und am besten von außen nach innen immer heller werden)
  7. trocknen lassen, währenddessen die Linien des Astes mit der Pastellkreide nachspuren und mit dem Finger die Kreide zur Astmitte wischen

  8. Wenn die Kreise trocken sind: Jeweils die Hälfte mit schwarzer Pastellkreide nachfahren und zur Kreismitte wischen
  9. Augen und Schnäbel erst mit Bleistift aufzeichnen, dann mit Edding nachspuren, ausmalen, ausschneiden und aufkleben
  10. die Vögelchen aufkleben und Füße malen


    Fertig 😉

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Schreiben von Anfang an – mit Anton und Zora

*Werbung*      
nach Anfrage
kostenlos zur Verfügung gestellt
vom Westermann-Verlag

Heute möchte ich euch ein wunderbares Konzept vorstellen, mit dem ihr eure Kids zum Schreiben bringen könnt. In meiner Ref-Schule hatten wir ein schönes Material, was es so aber nicht mehr zu kaufen gibt. Da habe ich das Material von Anton und Zora entdeckt und den Westermann-Verlag kontaktiert. Ich durfte das Anton und Zora Material kostenlos testen. Danke!!!

Geschichten schreiben mit Anton und Zora

Anton und Zora begleiten die Kids über eine lange Zeit und regelmäßig werden Geschichten verfasst.

Wie funktioniert das Konzept?

Die Kinder erhalten ein kleines Heft, indem die Geschichten verfasst werden. Die Seiten in dem Heft sind mit Ausmalbildern versehen. Daneben werden dann zur Geschichte passende Wörter, Sätze bzw. Geschichten verfasst.

Zusätzlich zu dem Schüler-Heft gibt es ein kleines Heftchen mit den entsprechenden Geschichten. Wir betrachten zunächst das Bild im Geschichten-Heft. Dann lese ich die Geschichte vor, woraufhin die Kinder dann zu den Bildern im Geschichten-Heft schreiben können.

Passen dazu kannst du dir auch die entsprechenden Handpuppen besorgen, die auch bei den “größeren” Drittklässlern noch super ankommen.

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Beschriftungen Stehsammler

Ich lade euch heute mal die Etiketten für meine Stehsammler hoch. Ich hoffe, dass einige von euch sie gut gebrauchen können! 

Um die Stehsammler zu beschriften, habe ich jeweils zwei auf eine Seite gedruckt. So hatten die Etiketten die richtige Größe.

Hier kommst du zu der Datei:

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Abschiedsgeschenke Ende Referendariat

Wie schnell 18 Monate doch vorbeigehen können. Und jetzt gibts so  viele Veränderungen, die auf einen zukommen. Neue Klasse, neues Kollegium, erste eigene Klasse, ersten eigenen Klassenraum, neue Fächer,…

Diese Wortbilder kann man ganz easy über die Seite www.tagul.com erstellen. Probiert’s mal aus, das macht echt Spaß! ☺️

Ich werde meine alte Schule echt vermissen. Zum Abschied gab es für die Kids eine Eisform und ein  kleines persönliches „Blumen-Zeugnis“.

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Kreatives Schreiben – Fortsetzungsgeschichte

Im Folgenden möchte ich euch gerne einen Einblick in meine Unterrichtseinheit zum Bilderbuch Tillie und die Mauer geben. Die Stunde zur Fortsetzungsgeschichte war meine Prüfungsstunde in einer 2. Klasse. 

Das Bilderbuch als Grundlage: Tillie und die Mauer von Leo Lionni

Bilderbücher sind den Kindern aus ihrer Lebenswelt bekannt und bieten einen hohen motivierenden Anreiz, entsprechende Leerstellen mit eigenen Schreibideen zu füllen.

Das Thema ist dem Kompetenzbereich Schreiben – Texte verfassen zuzuordnen. Im Verlauf der Grundschulzeit sollen die Kinder zunehmend eigenständig Schreibideen entwickeln und Verfahren des kreativen Schreibens anwenden (siehe Niedersächsisches Kerncurriculum 2017, S. 27).

Dadurch, dass sich die SuS in die Figuren des Buches hineinversetzen und mit ihrer eigenen Lebenswelt verbinden, wird ebenfalls der Kompetenzbereic Lesen – Texte erschließen angesprochen. 

Hier geht's zum Buch*:

Hier geht's zum Material (Weiterleitung zu www.lehrermarktplatz.de)*:


Eine Fortsetzungsgeschichte schreiben

In der Hinführung wird das Bilderbuch durch die Lehrkraft vorgelesen und die entsprechenden Bilder präsentiert. Das Vorlesen endet mit dem Bildimpuls auf den Seiten 17 und 18. Dieser soll die Kinder dazu anregen, Vermutungen über den Fortgang der Geschichte anzustellen. Die durch das Innehalten der Erzählung und den darauf folgenden Bildimpuls entstehende Leerstelle dient der Initiierung des anschließenden Schreibprozesses. Alternativ hätte das Bilderbuch auch durch eine inszenierte Lehrererzählung vorgestellt werden können (siehe Baligand, Heike 2009: Geschichten schreiben. Anleitung zum lustvollen Schreiben in der Grundschule. Braunschweig: Westermann. S. 38 ff.). 

Dies lässt aber das Potenzial des Zusammenspiels von Bild und Text im Bilderbuch ungenutzt, was gerade für SuS mit Schwierigkeiten beim Zuhören sehr hilfreich ist. Diese Assoziationen der SuS werden zunächst in Form eines Clusters an der Tafel festgehalten. 

Die gemeinsame Sammlung an der Tafel bietet den Vorteil, dass die Kinder in der Erarbeitungsphase auf diese zurückgreifen können. Als Alternative hätten in der Hinführung auch Kriterien erarbeitet werden können, anhand derer die SuS ihre Fortsetzungsgeschichte verfassen. Allerdings wurde sich gegen diese Eingrenzung entschieden, um den Kindern einen größeren Freiraum für die individuelle Entfaltung zu geben.

Die Erarbeitungsphase findet in Einzelarbeit statt, da Schreiben ein individueller Prozess ist (Vgl. Leßmann, Beate (2016): Individuelle Lernwege im Schreiben und Rechtschreiben. Dieck: Heinsberg. S. 11.)

Die Einleitung der Fortsetzungsgeschichte wird vorgegeben und an der Tafel verschriftlicht. Diese Vorgehensweise erleichtert schwachen SuS den Einstieg in den Formulierungsprozess ohne die starken SuS zu stark einzuschränken. Eine Haltestelle wird als als Differenzierung genutzt, da sie die Vorbereitung der Sicherung unterstützt und das Vorgehen den SuS sehr geläufig ist. Alternativ hätte dies auch nach einer gewissen Zeit mit festgelegten Partnern erfolgen können. Allerdings bietet die Haltestelle den großen Vorteil, dass die SuS in ihrem eigenen Tempo arbeiten können. Die Wartezeit wird zur Vorbeugung von Unruhe durch das genaue Durchlesen des eigenen Textes überbrückt.

Die digitale Tippstation.

Als Differenzierung habe ich eine digitale Tipp-Station zur Verfügung gestellt. Je nach Problem können die SuS drei verschiedene Stationen anfahren. Station 1 dient der Ideenfindung. Dort finden sich ein paar Bilder von Tillie in verschiedenen Situationen. Einmal kommt sie auf einem Fußballfeld heraus, ein andern mal auf einer Wiese, auf der sie einen netten Mäuse-Mann trifft usw.

Bei Station 2 unterstützen verschiedene Satzanfänge bei der Strukturierung des Textes.

Station 3 enthält visuelle Impulse zur Findung weiterer Schreibideen. Was sieht Tillie?  Wen trifft Tillie? Wie fühlt sich Tillie?

Mit einem ritualisierten Lied wird die Erarbeitung beendet und gleichzeitig die Sicherung eingeleitet. Die Sicherung dient der Präsentation und Würdigung der Ergebnisse der Kinder und ermöglicht, sich vertieft mit dem Inhalt auseinanderzusetzen, denn „das Vorlesen und Besprechen der kreativen Texte in der Gruppe fördert in besonderem Maße die Reflexion des Schreibprozesses“ (Böttcher, Ingrid 2010: Kreatives Schreiben. Berlin: Cornelsen. S. 19.)

Das Zusammenkommen im Bänkekreis verstärkt zudem die Aufmerksamkeit der SuS durch die räumliche Nähe zur LiV und zum Vortragenden. Um das aktive Zuhören einzufordern, erhalten die zuhörenden Kinder Höraufträge. Präsentierende Kinder nehmen auf dem Vorlesestuhl Platz und lesen ihre Fortsetzungsgeschichte zwei Mal vor, was einem besseren Verständnis dient. In einer anschließenden Reflexionsphase erhalten die Kinder die Möglichkeit, die Situation Tillies zu bewerten und auf ihre eigene Lebenswelt zu beziehen.



Aufbau der Einheit

  • Cover betrachten, Vermutungen äußern
  • vorlesen bis zur ausgewählten Stelle
  • Vermutungen über den Fortgang der Geschichte äußern
  • eine Fortsetzungsgeschichte schreiben
  • Fortsetzungsgeschichten präsentieren und Höraufträgen entsprechend Rückmeldung geben
  • Stellung zu Tillies Verhalten beziehen
  • anhand der Fortsetzungsgeschichten aus der letzten Stunde Kriterien für eine gelungene Fortsetzungsgeschichte erarbeiten 
  • über den Rand hinaus schreiben als Methode der Textüberarbeitung kennenlernen
  • Fortsetzungsgeschichten überarbeiten
  • erstellen ein eBook zu Tillies erlebten Abenteuern, indem sie ihre Geschichten in die App BookCreator unter Berücksichtigung der zuvor erarbeiteten Verbesserungsvorschläge übertragen.
  • reflektieren über den Nutzen der Methode Über den Rand hinaus schreiben.
  • sammeln Ideen für den Anfang und das Ende des eBooks und verfassen einen gemeinsamen Text.
  • reflektieren über Vor- und Nachteile der App BookCreator in Bezug auf das Schreiben von Geschichten.
  • Ende des Buches kennenlernen
  • begründet Rückmeldung zum Bilderbuch und der Unterrichtseinheit geben
Cover Kreatives Schreiben Tillie und die Mauer
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EquALLity: ClipArts – Eine Welt

Heute gibt es ein kostenloses ClipArt-Set für euch. Ihr findet die ClipArts bei Lehrermarktplatz. Ich freue mich darauf, meine ClipArts in euren Klassenzimmern zu sehen!

Teaching is colorful! <3


EquALLity - Colorful Classroom

Schau auch mal auf der Website von der lieben Lena vorbei. Dort findest du eine große Materialsammlung rund um das Thema Gleichberechtigung. 

Klicke einfach auf das nachfolgende Bild, dann kommst du auf ihre Website. 

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